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  Ferien 2006  
  Südfrankreich, Pyrenäen, Nordspanien, Frankreich                 Teil 2  
 

Montag, 10. Juli 2006, heiss

Leider hat es hier keinen Laden und unser Brotvorrat ist aufgebraucht. Nach einem Cafe geht es weiter.

Zuerst suchen wir eine Bäckerei, denn schliesslich sind wir in Frankreich und möchten das beliebte Pariserbrot kaufen. Bald werden wir fündig. Da alle Parkplätze beidseitig der Strasse besetzt sind, hält Beat kurzerhand ein Stück vor einer Kreuzung an und ich muss mich sputen. Was macht man nicht alles für ein frisches gutriechendes Pariserbrot. Obwohl es Montagmorgen ist, nervt sich niemand. Kein Gehupe, kein Gefluche und auch der vorbeikommende Polizist sieht nur kurz zum Führerhaus hoch und fährt weiter.

 
 

Kurze Zeit später holen wir das verpasste Frühstück nach. Es ist jetzt halt ein Brunch.

Frisch gestärkt geht unsere Reise weiter.
Unser nächstes Ziel ist Canfranc-Estación.

Obwohl wir quasi am Stadtrand von Lourdes vorbei fahren, verzichten wir darauf, diese Stadt mit ihren "Heiligtümern" zu besichtigen. Ein paar Bilder von Luordes haben wir von Monica und Michael erhalten und am Schluss des Berichtes angehängt.

 
  Um ein bisschen schneller vorwärts zu kommen, fahren wir nicht über den 1650 m hohen Col de Somport sondern benutzen den eben fertig gestellten Tunnel.  
  Vor und nach dem Col de Somport.

Rastplatz nach dem Tunnel.

 
 

In Canfranc Estación befindet sich ein ehemaliger internationaler Bahnhof, welcher der zweitgrösste Europas sein soll. Das Bahnhofgebäude ist zweihundertfünfzig Meter lang und wurde 1928 eröffnet. Acht Jahre später begann der Spanische Bürgerkrieg und mit ihm der langsame Verfall des Bahnhofs. Wie wir sehen konnten, beginnen sie jetzt ihn zu restaurieren.    

 www.canfranc.de/startd.htm

 
  Von Canfranc geht es weiter über Jaca Richtung Yesa.

Auf dem Hochplateau, auf welchem wir uns nun befinden, wurden beinahe alle Dörfer auf die Hügel, welche ca. alle 10 km vorkommen, gebaut. Ausser ein paar neueren und den Tankstellen stehen wirklich alle Häuser auf den Hügeln.

Unser Ziel ist der Stausee von Yesa. Im Wohnmobil ist es brutal heiss geworden und so freuen wir uns umso mehr darauf irgendwo am Wasser zu campieren. Gegen Abend erreichen wir unser Ziel.

Die Uferregion des Stausees ist sehr ungewohnt.

 
  So merkwürdige Felsformationen (wie weicher, sehr heller Schiefer) kennen wir nicht. Bald sehen wir einen Campingplatz welchen wir zackig anpeilen. Wir wollen einen Ruhetag einlegen.  
 

Dienstag, 11. Juli 2006, heiss

Den heutigen Tag gehen wir ruhig an. Wir befinden uns auf dem Campingplatz Mar del Pirineo, ein paar Kilometer vor Yesa. Das Wasser des Stausees ist angenehm warm. Auf dem Camping hat es eine kleine Bar, aber keinen Laden. Das Brot kann man am Abend vorher an der Bar bestellen. Leider ist uns aber auch die Butter ausgegangen und die gehört nun mal zu einem guten Frühstück. Da niemand englisch, italienisch, oder deutsch spricht, ist Zeichensprache angesagt. Über Brot, Eingeklemmtes mit Schinken usw. wurde alles angeboten. Es gab mal eine Sendung im Fernsehen in welcher mit Zeichensprache ein Gegenstand erklärt werden musste. Genau so kommt es mir vor, als mir Beat erzählt, was ihm alles angeboten wurde bis der Wirt endlich die Butter in der Hand hatte und begriff, dass Beat die ganze Schachtel wollte. Meine Bauchmuskeln werden arg strapaziert, ein grosses Gelächter zum Frühstück. Ende gut alles gut. Wir haben jetzt frisches Brot mit Butter und allem drum und dran.

 
  Mittwoch, 12. Juli 2006

http://de.wikipedia.org/wiki/Pamplona

  „Fiesta del San Fermin“
Heute geht es weiter nach Pamplona. Wir wollen zusehen wie die Leute vor den Stieren davonlaufen. Nun ja, die richtige Woche haben wir erwischt aber sie haben mit dem Stiertreiben nicht auf uns gewartet oder vielleicht findet es auch erst am nächsten Wochenende statt.

Anmerkung: Später haben wir heraus- gefunden, dass die Encierrodas (das Stiertreiben) jeden Morgen um 8.00 Uhr vom 6. bis

 
   
  14. Juli stattfindet.

Jedenfalls ist die ganze Altstadt ein einziges grosses Fest und Marktgelände. Alle Leute sind weiss gekleidet und tragen dazu rote Halstücher und Schärpen. Nachdem wir ein bisschen durch das Festgelände spaziert sind

 
 

und ein paar Calamari und sonstiges Meeresgetier gegessen haben, machen wir uns auf den Rückweg zu unserem Womo welches wir ca. zwei Kilometer entfernt parkieren mussten. Und weiter geht unsere Fahrt. Wir kommen zu einer alten Pilgerbrücke welche über den Rio Arga führt und dem dortigen Dörfchen den Namen gegeben hat Puente la Reina/Gares.

 
 

Was nun kommt freut mich besonders. Wir fahren zum Embalse de Alloz. An diesem Stausee soll es schöne Badeplätze haben. Wir fahren zum oberen, grösseren der beiden Seen und machen es uns dort auf einer Landzunge beim Dörfchen Lerate gemütlich. „Not bead“ hier bleiben wir. Zuerst ein Bad, dann ein gemütliches Nachtessen. Mit der Zeit gehen auch die paar jungen Einheimischen welche hier baden nach Hause und wir sind ganz alleine auf der Landzunge. Unser nächster Nachbar ist ca. 100 Meter und der Übernächste sogar noch weiter entfernt. Wir geniessen die Abendstimmung bei einem Gläschen Wein und finden es super, dass es bis ca. 23.00 Uhr hell ist. Übernachtung Gebührenfrei

 
     
 

Donnerstag, 13. Juli 2006, heiss

Da ich unbedingt den Sonnenaufgang fotografieren will haben wir um 6.45 Uhr Tagwache. Ich stelle meinen Stuhl vor den Camper und setzte mich mit dem Fotoapparat hin während Beat den Cafe kocht.

Irgendwann geht die Sonne auf . Bilder gibt es leider keine da die weitentfernten Berge leicht wolkeverhangen sind und Frühstück gibt es heute auch später, da wir wieder einmal kein Brot haben.

Langsam fangen wir an zusammenzupacken und ziehen weiter.

 
  Auch heute wollen wir wieder an einen Stausee und versuchen den gestrigen Abend zu wiederholen. Zuerst aber haben wir noch ein anderes Ziel. Die Bodega Irache beim gleichnamigen Kloster vor Ayegui. Da wir jedoch noch ein bisschen früh sind, können wir zwar einen Teil des Klosters besichtigen aber leider nicht das Weinmuseum mit dem in eine Mauer eingelassenen Weinbrunnen.
www.irache.com/aleman/hfont.htm

So fahren wir halt ins Dörfchen und besorgen im Tante Emma Laden ein feines, frisches Pariserbrot.

 
  Auf der Weiterfahrt Richtung Logroño machen wir auf einem Picknickplatz halt und holen das verpasste Frühstück nach. Wir müssen heute auch noch unsere Vorräte auffüllen. Kurz vor Logrõno finden ein grosses Einkaufscenter und lassen uns über eine Stunde Zeit um einzukaufen. Weiter geht’s Bergli rauf Bergli runter. Es scheint, dass diese Gegend bei den Campern nicht sehr beliebt ist, denn wir begegnen auf dem heutigen Weg keinem einzigen. Die Sonne hat sich hinter die Wolken verzogen und die Landschaft ist in Nebel gehüllt. Bei uns würde man es als Herbststimmung bezeichnen.  
 

Auch die Temperatur ist nordisch. Das schwitzen hat ein Ende. So kommen wir endlich in Arija am Ebro Stausee auf 840 Meter an. Wir suchen uns ein Plätzchen zum übernachten. Die Tafel „Campieren verboten“ übersehen wir für heute. Wir sind müde und lassen es darauf ankommen weg geschickt zu werden.

Freitag, 14. Juli 2006

Bei strahlendem Sonnenschein wachen wir früh auf.

 
   
 

Die Nacht haben wir ganz ruhig verbracht und geschlafen wie die „Herrgöttli“.

Am Morgen nehme ich zuerst ein erfrischendes Bad. Das Wasser ist zwar noch etwas kühl aber glasklar. Weit und breit keine Menschenseele, so stelle ich mir das Paradies vor.

 
  Zurück beim Wohnmobil bin ich wieder auf der Welt. Sorgen macht uns der schleichende Plattfuss. Wir müssen so schnell wie möglich eine Werkstatt finden die uns das Rad wechselt. Der Pneu wird immer flacher. Nach etwa 15 Kilometer ist es soweit. Kurz vor Reinosa finden wir eine Werkstatt und fragen, ob man uns das Rad wechselt. Wir haben Glück.  
 

Der Mechaniker nimmt sich sofort unseres Problems an und in kürzester Zeit ist der Schaden behoben. Für nur 6 Euro. Leider sind wir jetzt mit einem defekten Reserverad unterwegs.

Da wir heute schon

 
  relativ früh abgefahren sind, halten wir unterwegs bei einem schönen Restaurant mit grossem Parkplatz an und verspeisen je ein grosses mit allerlei bei uns nicht üblichen Sachen gefülltes Sandwich. Inkl. zwei Kaffee Euro 2.85.  
 

In Santillana, einer mittelalterliche Stadt, angekommen, achten wir, wie im Womo Reisebericht beschrieben, nicht auf die diversen Hinweisschilder zu den Parkplätzen sondern fahren direkt bis zur Altstadt. Direkt vor dem Fahrverbot bei der Altstadt hat es rechts einen grossen Parkplatz auf welchem Womotouristen sogar übernachten dürfen. Maximaldauer 24 Std. = 4 Euro.
Nachdem wir beim Tourismusbüro ein Stadtplänchen geholt haben, spazieren wir durch das Städtchen.

 
  Das alte Santillana (ein grosser Teil der Häuser wurde im 16. Jh. gebaut) ist sehr klein aber wunderbar restauriert und wie bei allen diesen Sehens-  würdigkeiten hat es auch hier sehr viele Touristen.  
 

Zwischendurch hört man auch mal wie sich die Leute auf „züridütsch“ oder andere im „basler“ Dialekt unterhalten. Nachdem wir die üblichen Fotos geschossen und uns einen feinen, fruchtigen Weisswein genehmigt haben, beschliessen wir weiterzufahren. Wir wollen an die Küste welche ja nicht mehr weit entfernt ist. Auch ein Teil Santillanas (Santillana del Mar) grenzt ans Meer aber dieser Abschnitt ist felsig und hat nur eine sehr kleine Sandbucht. 

www.santillana-del-mar.com/english/guide.htm
 

 
 

Wir fahren die Küste entlang weiter nach Comillas am Mar Cantabrico (Golf von Biscaya). Der Camping Oyambre Beach liegt direkt an der Playa de Oyambre und ist total überfüllt.

Achtung: Der ca. 1 Kilometer früher an der Zufahrtsstrasse angeschriebene Camping Playa de Oyambre liegt auf einem Hügel und ist ca. 800 m vom Strand entfernt.

Da der Platzwart vom Oyambre Beach gut italienisch spricht (oder ist es weil er den gleichen Bierbauch wie Beat hat?) können wir uns ein provisorisches Plätzchen ergattern. Hier würde es uns gut gefallen aber leider müssen wir schon am Abend wieder auf einen anderen Platz zügeln. Irgendwie schaffen wir es jedoch, nachdem Beat dem Platzwart

 
  versichert hat dass wir das Womo mittels Keile und Brettchen auch auf einem schrägen Platz sicher aufstellen können und wir nicht nur eine Nacht bleiben, auf einen noch schöneren Platz  
  welcher eigentlich nur für Zelte gedacht ist zu wechseln.
Die Aussicht ist gigantisch. Der feine Sandstrand ist riesig und die gewaltigen Atlantikbrecher laden zur Abkühlung ein.
 
  Wobei man immer Vorsichtig sein sollte!!!  
 

Das Nachtessen nehmen wir im Campingrestaurant ein. Unser nächster Nachbar auf dem Campingplatz ist ein Ehepaar aus Spanien. Nach dem Nachtessen werden wir zu einem Gläschen Wein und einem Stück Kuchen eingeladen. Leider verstehen wir immer noch nicht viel spanisch aber die zwei plappern einfach drauf los. Na ja, ein paar Brocken bekommen wir schon mit und so geht wieder ein toller Tag zu Ende.  

Samstag, 15. Juli 2006, heiss 

Nachdem wir ausgeschlafen haben gibt es heute nur ein kleines Frühstück da wir abgemacht haben, dass wir mit drei Spaniern zum Mittagessen gehen. Hier wird das Mittagessen zwischen 14.30 und 16.00 Uhr eingenommen.

Unser Chauffeur führt uns zu einen neueren, etwas abgelegenen Restaurant. Wir erhalten als Vorspeise einen Teller mit kalten Meeresfrüchten und Fischfilet, als Hauptspeise eine gebackene Entenkeule mit sehr knuspriger Haut, gegrilltem Gemüse und Bratkartoffeln. Dazu gibt es eine feine Flasche Rotwein und für die beiden Chauffeure eine Flasche Mineralwasser. Zum Dessert erhalten wir ein Glace oder einen Fruchtsalat, je nach Wunsch. Zum Abschluss genehmigen wir uns noch einen Kaffee und einen feinen Carlos cinqo (spanischer Cognac). Als wir die Rechnung erhalten, wissen wir auch warum das Restaurant so gut besucht ist: Fünf Personen = 70 Euro.

Beat hat immer etwas zu erzählen auch wenn es mit Händen und Füssen ist. Auf einmal sehe ich ihn mit zwei Motorradfahrern diskutieren.

 
  Nach kurzer Zeit merke ich, dass es Schweizer sind, aus Luzern. Sie sind auf Hochzeitsreise. Acht Wochen Ferien mit dem Motorrad. Nun wird erst einmal getratscht und von verschiedenen Reisen erzählt.  
 

Am Abend ist in Comillas ein riesiges Feuerwerk, welches wir von unserem Platz aus gut beobachten können. 

Sonntag, 16. Juli 2006, heiss 

Heute, wie auch gestern, ist was los am Strand. Der gutbesuchte Campingplatz jedoch leert sich langsam.

Das Meer ist angenehm zum baden. Wir nutzen die Gelegenheit und kühlen uns immer wieder in den Wellen ab. Der Strand ist riesig und so verteilen sich die Leute gut.

 
  Beat und ich gehen sogar noch am Abend um neun ins kühle Nass. Da es hier bis fast um elf Uhr hell ist, ist dies kein Problem. Später gehen wir mit Monica und Michael (frisch gebackenes Ehepaar) im Camp. Restaurant essen. Auch kein Problem, denn vor neun Uhr gibt es hier sowieso nirgends ein Nachtessen, dafür aber bis zwölf Uhr.

Michael und Beat kamen heute Nachmittag auch auf ihre Rechnung. Das Autorennen und die „Tour de France“ wurden fleissig im Fernsehen verfolgt. Müde aber sehr zufrieden gehen wir um Mitternacht ins Bett. 

 
 


Montag, 17. Juli 2006
 

Wir haben beschlossen bis Dienstag hier zu bleiben. Die Gesellschaft und alles drum und dran passt uns. Also kürzen wir unsere Tour ein wenig. Am Morgen ist es neblig und alles sehr feucht aber kurze Zeit später scheint wieder die Sonne und die Welt ist wieder in Ordnung. Die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch, also geht's sofort nach dem Frühstück rein ins kühle Nass. Am Nachmittag gibt's auch wieder einmal ein feines Glace. Den Abend geniessen wir bei gemütlichem Zusammensein.

 
  Dienstag, 18. Juli 2006, heiss

Nach dem Frühstück fahren wir gemütlich ein Stück der Küste entlang bis nach San Vicente de la Barquera, einem kleinen Städtchen mit schönem Yachthafen.

 
  Anschliessend geht es zügig weiter Richtung San Sebastian. Wer Beat kennt weiss, dass dies nicht ohne Abstecher geht. Wir überqueren einen Pass mit zwar schmaler aber gut ausgebauter Strasse welcher scheinbar nicht sehr befahren wird.  
  Innerhalb von etwas mehr als einer Stunde begegneten oder überholten uns höchsten 6 – 7 Fahrzeuge. Aber es hat sich gelohnt. Die Gegend ist wunderschön, ähnlich den Bergen im Jura.  
  In San Sebastian finden wir einen Campingplatz. Dieser ist allerdings überfüllt und für Camper nicht geeignet. Also machen wir uns auf die Suche nach einem geeigneten Platz zum übernachten. Auf der anderen Seite der Strasse beim Campingplatz hat es einen grossen Parkplatz. Da schon einige Camper dort stehen, stellen wir uns dazu. Nach kurzer Zeit kommt der Campingwart und schickt uns alle weg. Der Platz sei Privat. OK, wir fahren weiter Richtung Guetaria und verstehen nicht, dass man diesen riesigen Platz lieber leer lässt anstatt von den Campern etwas zu kassieren. Jeder würde ein paar Euro bezahlen. Ein Stück weiter finden wir einen schönen Picknickplatz und machen es uns auf dem dazugehörenden Parkplatz gemütlich. Kurze Zeit später gesellen sich ein VW Bus mit AG Kennzeichen und ein weiterer aus Deutschland zu uns. So fühle ich mich sicher, auch wenn wir etwas ausserhalb der Ortschaft sind. In der Nacht bekommen wir durch ein Gewitter eine tolle Abkühlung.  
 

Übernachtung Gebührenfrei


Mittwoch, 19. Juli 2006, heiss
 

Beim Erwachen um 8.00 Uhr zeigt das Thermometer schon wieder 24 Grad an. Unser Ziel für heute ist Capbreton. Unser Kühlschrank ist wieder einmal leer, also brauchen wir als erstes ein Einkaufscenter. Schon bald werden wir fündig und nachdem wir eingekauft haben, kann unsere Reise weiter gehen.

 
 

Über die Autobahn Richtung Capbreton. Wieder einmal hilft uns der Womo Führer bei der Suche nach einem Stellplatz. Wir finden den riesigen Platz schnell. Er ist recht voll aber wir finden trotzdem ein gutes Plätzchen am Rande. Auf der Düne, welche den Stellplatz vom Strand trennt, hat es Toiletten, Duschen und eine Strandbeiz. Am Abend kommt eine Frau vorbei und kassiert die Parkgebühr. Neben uns steht ein Ehepaar aus Deutschland und so können wir ein paar Tipps austauschen. Das Gewitter am Abend lässt alle aufatmen. Preis pro Nacht inkl. Strom, Ver- und Entsorgung 7 Euro.
www.frankreich-sued.de/capbreton/bilder.htm

 
 

Donnerstag, 20. Juli 2006, heiss 

Um 8.30 Uhr kommt ein Lieferwagen vorbei und der Chauffeur verkauft frisches Brot.
Die Leute stehen Schlange.

 
 

Ich hatte Glück. Unser Nachbar gab mir den Tipp, mich, bevor der Bäcker kommt, zu den vier Wartenden zu stellen und so waren wir die Ersten als er kam. Diejenigen Camper welche schon länger auf dem Platz waren wussten natürlich bescheid. Als der Letzte der Warteschlange sein Brot in empfang nahm, waren wir mit dem Frühstück schon beinahe fertig. Nachdem alles wieder gut verstaut ist, geht es weiter. Wiederum auf der Autobahn nach Mimizan Plage.

 
  Auch hier finden wir, nach kurzem Suchen, einen Stellplatz. Dieser ist einiges kleiner und als wir ankommen ziemlich voll. Da wir aber relativ früh dran sind finden wir auch diesmal ein Plätzchen am Rande. Dieser Platz hat WC, Dusche, Strom, Ver- und Entsorgung. Unsere Nachbarn sind diesmal Franzosen mit einem ein bisschen kuriosen Womo. Ein Ehepaar mit Sohnemann.  
  Leider ist unser franz. immer noch nicht besser und wir versuchen es deshalb mit Händen und Füssen. Schon wieder bekommen wir einen guten Tipp. Es gibt eine Strassenkarte auf welcher alle französischen Stellplätze eingetragen sind. Für die nächste Reise werden wir uns diese besorgen. Auch dass wir die Platzgebühr am Automaten neben dem Autoparkplatz bezahlen müssen erfahren wir von ihnen. Schon wieder ein bisschen gescheiter.

Wir sind gleich neben dem Dörfchen und so ist mit dem Velo alles gut erreichbar. Das Meer wirft grosse Wellen. Preis für 24 Stunden inkl. Strom, Ver- und Entsorgung 10.20 Euro.

www.frankreich-sued.de/mimizan/bilder.htm 
 

 
 

Freitag, 21. Juli 2006, heiss 

Da ich weiss, dass ein paar Tage kommen an denen wir auf direktem Weg zurück fahren, ist für mich heute ein Ruhetag angesagt. Ein bisschen am Reisebericht schreiben, faulenzen und die Sonne geniessen. Das Treiben auf den Stellplätzen ist unglaublich amüsant. Wenn man das Glück hat, sich mit dem Wohnmobil am Rande des Platzes zu befinden. kann man das Treiben stundenlang beobachten.

Beat hat natürlich keine Ruhe. Er will mit dem Fahrrad noch eine Runde drehen. Nachdem er zurück ist, wissen wir wo wir heute Abend vermutlich ein feines Nachtessen bekommen.
Am Abend fahren wir zusammen ins Dorf.

 
 

Ein kleiner Markt sorgt für reges Treiben, welches wir beim Nachtessen beobachten können. Später radeln wir gemütlich zum Wohnmobil zurück und schlafen müde ein.

 
 

Samstag, 22. Juli 2006, heiss 

Da wir doch ein wenig gebummelt haben, müssen wir die Autobahn nehmen um nicht den ganzen letzten Tag im Auto verbringen zu müssen.

 
  Unser Ziel ist der Stellplatz in Donzenac. Ein ruhig gelegener Platz neben einem Campingplatz mit Schwimmbad. Bei unserer Ankunft sind wir ganz alleine (ausser ein paar Kühen mit einem kleinen Kalb). Nach einem Spatziergang durch den Camping und einem Glace kehren wir zurück und sind erstaunt, dass diesen Stellplatz doch noch zwei Wohnmobile gefunden haben.  
  Am späteren Abend kommen weitere drei Womo’s. Gemeindestellplatz, Ver- und Entsorgung gratis. (Strom wird verrechnet).  
 

Sonntag 23. Juli 2006, heiss 

Wir fahren auf direktem Weg auf der Autobahn nach Saint Georges D’Esperanche. Das Dörfchen hat einen schönen Stellplatz welchen wir gegen 16.00 Uhr erreichen. Wir geniessen noch ein bisschen die Abendstimmung und nehmen das Nachtessen im nahe gelegenen Restaurant ein.

 

 
 

Gemeindestellplatz, Ver- und Entsorgung gratis (kein Stromanschluss). 

Montag 24. Juli 2006, heiss 

Auf direktem Weg nach Hause. Um 17.00 sind wir in Chur. Dankbar das unsere Reise so problemlos abgelaufen ist. Die vielen Eindrücke begleiten uns bestimmt noch lange. Das Wetter war einfach spitze und die Zeit ist wieder einmal viel zu schnell vergangen.

 

 
 

Unser Wohnmobil hat uns ohne Probleme 4000 Km weit gebracht und es hat uns an nichts gefehlt. Wieder einmal haben wir erfahren, dass wir mit unserem „Trämperli“ eine gute Wahl getroffen haben.  

Gelernt haben wir, dass es auf Stellplätzen ganz gemütlich und vor allem sehr kurzweilig sein kann. Da man hier noch ein wenig näher beieinander ist als auf dem Campingplatz, kommt man mit dem Nachbarn automatisch in Kontakt. Es war für uns eine ganz neue Erfahrung. Wir werden wenn möglich immer wieder Stellplätze besuchen. 

Nordspanien ist landschaftlich und am Atlantik wirklich eine Reise Wert. Leider war es für uns ein Hindernis, dass wir kein spanisch sprechen. Die Nordspanier bemühen sich nicht im Geringsten, anders sprechende zu verstehen. Obwohl wir drei Sprachen sprechen hatten wir mühe uns zu verständigen. Durch diese Tatsache kamen uns die Nordspanier vielleicht eher arrogant vor.  

In Frankreich haben wir uns viel willkommener gefühlt. Die Franzosen sind hilfsbereit, freundlich und geben nicht so schnell auf wenn sie jemanden nicht richtig verstehen.

 
  San Sebastian (Spanien)

http://de.wikipedia.org/wi
ki/San_Sebasti%C3%A1n

 

 
 

 

 

 

 

Chateau de Foix in der Nähe von Labuiche (Grotte)

http://de.wikipedia.org/wiki/Foix

http://de.wikipedia.org/wiki/Ari%C3%
A8ge_%28D%C3%A9partement%29

 

Küste Südfrankreichs in der Nähe von Spanien

 
  Lourdes    
 

Bilder von Monica und Michael

Gekrönte Marienstatue bei der Allee

Prozession, anstehen mit und ohne Rollstuhl
 
   
  www.lourdes-france.
com/index.php?
page=menu&texte=1&
old=&langage=de
 
 
  Die Grotte von Massabielle, das Ziel der Lourdes-Pilger  
  Warten auf die "Tour de France" auf dem Col de Tourmalet  
  http://de.wikipedia.org/
wiki/Tour_de_France

 

 
         
     

 

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