Ferien 2011

30. Juni bis 24. Juli 2011

Am Donnerstag 30. Juni 2011 geht's los.

Wir wollen es gemütlich angehen und fahren deshalb
nur bis an die Schleuse in Kembs-Loechlé.

Am Freitag fahren wir weiter nach Saverne. Wir wollen
uns den Camping und die Umgebung anschauen, da wir
eine Clubreise hierher organisieren .

Ich fahre mit dem Velo dem Marne-Rhein Kanal entlang
zum Schiffshebewerk in Arzviller während Mägi ein
bisschen ausruhen und lesen will.

Während ich zum zweiten Mal irgend wo Schutz vor dem
Regen suche, ruft mich Hansruedi an. Er muss noch zum
Zahnarzt und will morgen Vormittag mit Bea abfahren.
Wir vereinbaren, dass er sich am Samstagmittag meldet
um uns mitzuteilen, wo sie sind.

Wir fahren am Samstag mit dem Womo nach Arzviller
zum Hebewerk weil ich Mägi noch zeigen möchte wo es
ist und wie es aussieht. Besichtigen werden wir es im
September mit dem Club.

http://www.plan-incline.com/de/

Neben dem grossen Parkplatz bei der Hauptsrasse hat es
ein Pavillon in welchem man verschiedene Glasarbeiten
kaufen kann. Zu gewissen Zeiten kann man einem
Glasbläser bei der Arbeit zusehen.

Im Pavillon hat es zudem ein Bistro mit kleinen Speisen.

Der grosse Kiesplatz neben dem Pavillon wird als offizieller
Wohnmobilstellplatz ausgewiesen. Er ist gratis. Es gibt
allerdings weder Strom, Wasser noch eine
Entsorgungsmöglichkeit.

Kurz nach dem Mittag ruft Hansruedi an. Sie seien jetzt
ca. auf der Höhe von Strasbourg. Wir müssen demzufolge
vorwärts machen, damit wir ungefähr gleichzeitig an der
Mosel eintreffen.

Wir vereinbaren, dass wir uns auf dem Stellplatz in
Longuich treffen.

www.weingut-feiten.de

Als wir dort eintreffen, müssen wir feststellen, dass hier
gerade ein Weinfest stattfindet. Das wäre uns eigentlich
zum Ferienbeginn gerade recht, aber leider hat es nur
noch einen freien Stellplatz.

Als Bea und Hansruedi kurz nach uns eintreffen, essen wir
etwas und fahren anschliessend weiter nach Klüsserath.

Wäre was für unsere Alpenstrassen.

Am Sonntagmittag machen wir uns auf zu einem
Velotürchen. Wir fahren über Ensch, Schleich, Pölich nach
Mehring und dann auf der anderen Seite der Mosel
zurück zur Schleuse bei Schleich.

Hier beobachten wir ein paar Schiffe beim schleusen.

Als wir weiterfahren wollen, muss ich feststellen, das das
fordere Rad platt ist. Zum Glück habe ich eine Notdose
mit Reparaturschaum dabei. Es hält und wir fahren
weiter.

Ein schlechtes Bild, aber es geht ja auch um den Grill.

Endlich haben wir den richtigen Clubgrill gefunden. Er
steht bei einem kleinen Imbiss in Thoernich.

Hansruedi und vermutlich auch Bruno hätten ihre helle
Freude daran. Unser Präsi vermutlich weniger den er
müsste ihn "rumschleicken" da er zugleich Materialwart
spielt.

Bei unserer Rückkehr müssen die Mädels sich beeilen um den Eismann noch zu erwischen. Bea hat nicht mal Zeit
ihr Velo abzustellen.

Ihr esst doch nicht beide selber, oder?

Hansruedi inspiziert das Zeugs welches wir in den Pneu
gespritzt haben.

Da die Entsorgungsstation ziemlich weit weg ist, basteln wir uns ein Wägelchen zusammen.
Am nächsten Vormittag geht's wieder los. Dieses Mal
linksherum direkt zu Schleuse.

Obwohl unmotorisiert, lässt Hansruedi die Damen weit
hinter sich. Na ja, vielleicht liegt es auch am Geschnatter.

Leider kommen wir nicht weit. Ich glaube, die Schleuse
passt meinem Velo nicht. Als wir weiter wollen, ist mein
Vorderrad wieder platt. Vorsichtshalber haben wir die
Pumpe mitgenommen und die Luft bleibt ein paar
Minuten drin. Also nichts wie so rasch wie möglich zurück.

Hansruedi hat Flickzeug dabei und dem Schlauch wird
ein Pflaster verpasst.

Da Hansruedi und ich uns ein wenig umsehen müssen,
übernimmt Mägi die Aufsicht über die "Henebene".

 

 

Ein paar Meter von uns entfernt gibt's ein Hauskonzert.

Am Dienstag fahren wir in die andere Richtung.

Über Trittenheim nach Neumagen/Drohn und danach
wieder auf der anderen Seite zurück bis Leiwen.

Hier essen wir etwas Kleines und die Füsse werden
gekühlt.

Nachher geht's weiter über Köwenich, Thörnich (kennen
wir inzwischen) und über die Brücke zurück nach Klüsserath.

Am anderen Morgen wollen wir weiter.

Über Piesport nach Minheim.

Als wir in Piesport ankommen, ist die Hauptstrasse
gesperrt. Wir fahren den Umleitungsschildern nach und
kurbeln uns schön in die Höhe.

Es lohnt sich. Wir haben eine wunderbare Aussicht auf
die Mosel und Pissport.

 

In Minheim geniessen wir den Nachmittag mit faulenzen.

Hansruedi und mir wird es zu langweilig. Wir fahren mit
den Velos nach Kesten zu einem Bierchen.

Wie es aussieht, sind wir doch ein Weilchen weg gewesen.
Bei unserer Rückkehr ist das Abendessen schon fertig.

Am Donnerstag fahren wir nach Berkastel-Kues.

Die Frauen mit dem Schiff, sie wollen unbedingt eine
Schleusenfahrt machen, Hansruedi und ich mit dem Velo.

www.Schleuse_Wintrich.pdf

Wir kommen mit den Velos sehr rasch vorwärts und sind
eine gute Stunde früher in Bernkastell als Bea und Mägi.

Es ist immer das Gleiche: Warten auf die Frauen!

Anschliessend bummeln wir durch das Städtchen.

Da wir wie üblich über Mittag unterwegs sind, gibt es
auch hier wieder ein Häppchen.

Oha, die haben's aber eilig.
Na klar, hier hat's ja nichts zum lädala.

Zurück fahren wir alle zusammen mit dem Schiff.

Am Freitag fahren wir nach Kesten.

http://www.wohnmobilpark-kesten.de/

Hansruedi und ich satteln das Velo fahren den Weinberg
hinauf nach Monzel und weiter nach Osann.

Hier drehen wir um und fahren zurück.

Auf dem Heimweg sehen wir ein Velogeschäft.

Tip top, ich kaufe mir einen neuen Schlauch fürs Velo falls
wieder was ist.

Gegenüber sehen wir in einem Schaufenster eine kleine
Brennerei.

Achtung, die Rennfahrer kommen!
Am nächsten Morgen, es ist Samstag der 9. Juli 2011 und wir sind bereits seit einer Woche an der Mosel, fahren wir gemeinsam
mit den Velos nochmals über Mülheim, Lieser nach Kues und weiter bis nach Wehlen. Dort wechseln wir auf die andere
Moselseite nach Zeltingen und über Bernkastel, Andel und Brauneberg zurück nach Kesten.
So so, dr Hansruedi will au no in'd Luft!

 

 

 

Am Abend geniessen wir "Diverses mit Pommes" im Wein-
Gasthaus "Zum Schöpple"

In diesen Ferien werden die Velos hart ran genommen.

Am nächsten Tag geht es weiter. Dieses mal die Mosel auf-
wärts. Zuerst müssen wir jedoch wieder die Mosel abwärts
nach Lieser und dort über die Brücke nach Brauneberg.

Anschliessend geht es Aufwärts. Wir sehen Kesten und
unsere Womos von der anderen Flussseite.

Es verkehren ziemlich viele Schrottdampfer auf dem Fluss.
Die Einen rauf und zu unserem Erstaunen, die Anderen runter.

Nachdem wir durch Wintrich hindurch sind, sehen wir
am gegenüberliegenden Ufer unseren vorhergehenden
Stellplatz in Minheim.

Wir fahren durch Niederemmel nach Piesport und wieder
zurück.

Sobald wir können, wechseln wir auf die andere Seite und
radeln über Minheim nach Kesten.

Achtung, die Wikinger sind unterwegs.
Nach dem Abendessen macht Hansruedi mit seiner
Lieblingsbeschäftigung weiter.
Am Montag suchen wir einen Stellplatz um Cochem.
Wir finden nichts passendes im Umkreis einer Velostunde
also fahren wir nach Treis-Karden auf den Campingplatz.

http://www.mosel-islands.de/camping.html

Nachdem Hansruedi und ich die Umgebung abgeklappert und direkt am Ufer keine offene Beiz gefunden haben,
amtet Hansruedi halt schon wieder seines Amtes als Grillmeister.
Nach dem Frühstück machen wir uns auf nach Cochem.
In Pommern halten wir kurz an um ein Bild von der
Wanderer- und Velofahrerfähre zu machen.

Mägi braucht zur Stärkung einen Schluck aus
der Buddel.

Danach geht's weiter über Klotten nach Cochem.

www.cochem.de/

Bea, Mägi und Hansruedi besichtigen die Stadt mit
dem Touristenbähnchen.

Anschliessend geht's ab auf die Einkaufsmeile.

Meinsch passt's?

 

 

Nach diesem Stress müssen wir uns stärken.

 

Oha, die Geldbörse ist beinahe leer. Nun ja, so geht es
wenn man die Frauen machen lässt!

Ein schönes Schiffchen.

Der Regen hat nachgelassen und wir machen uns auf
den Weg nach Hause.
 

Nachdem Hansruedi wieder sauber ist, widmet er sich
dem Abendessen.

Heute, Mittwoch den 13. Juli 2011, verabschieden sich Bea und Hansruedi von uns. Sie machen sich langsam auf den Heimweg und wir setzen unsere Reise Richtung Lahn, Rhein und Main weiter.
  Zum zweiten Teil unserer Reise